Foto: unsplash |Carlos Muza

Google Analytics ist für viele Website-Besitzer ein beliebtes Tracking Tool. Was musst du wissen, wenn du Google Analytics einsetzt?

Zahlen, Daten, Fakten – Tracking auf deiner Website

Wer eine Website hat, der möchte auch wissen, wie sie angenommen wird. Er möchte Zahlen, Daten und Fakten über Website-Besucher, Beitrags-Aufrufe und so einiges mehr. Diese Informationen liefern Anbieter wie beispielsweise Google Analytics.

Was du immer beachten musst: Jegliche Art von Besuchertracking – also auch die Verwendung von Google-Analytics – stellt ein Datenschutz-Risiko dar, weil dadurch Daten deiner Website-Besucher erfasst werden. Dessen sind sich allerdings die wenigsten Website-Besitzer bewusst.

Bei einem Website-Check erlebe ich es häufig, dass Google Analytics verwendet wird. Zumindest gibt mir das die Datenschutzerklärung vor, denn darin wird die Nutzung von Google-Analytics auf der Website mit aufgeführt.

Auf meine Rückfrage höre ich mitunter, dass das halt in dem vorgefertigten Datenschutz-Formular so drin war. Also wurde diese Textstelle „aus Sicherheitsgründen“ mit aufgenommen. Achtung: In deiner Datenschutzerklärung darfst du nur das aufführen, was du auch wirklich nutzt. Aber das nur am Rande.

Google Analytics rechtssicher auf deiner Website einbinden

Wenn du nicht blind in eine Abmahnung laufen willst, dann solltest du großen Wert darauf legen, Tracking Tools wie Google Analytics rechtssicher und datenschutzkonform auf deiner Website einzubinden.

So bindest du Google Analytics rechtssicher auf deiner Website ein

Vertrag zur Datenverarbeitung

Zunächst einmal musst du mit Google einen (kostenlosen) Vertrag zur Datenverarbeitung abschließen. Weitere Informationen zum Vertrag findest du direkt bei Google unter diesem Link.

Tracking-Code einbinden

Du bekommst von Google nach deiner ordnungsgemäßen Anmeldung einen Tracking-Code bzw. eine Tracking-ID. Dieser muss auf deiner Website rechtssicher eingebunden werden.

Daten anonymisieren

Verwende Google Analytics nur und ausschließlich mit anonymisierten Daten.

Cookie-Plugin einrichten

Wie oben beschrieben, werden durch die Nutzung von Google Analytics Daten der Website-Besucher gespeichert und Cookies gesetzt. Achte also unbedingt darauf, dass du ein Cookie-Consent-Plugin wie beispielsweise Borlabs Cookie (Werbelink) verwendest. Die Einwilligung deiner Website-Besucher muss beim Betreten deiner Website abgefragt werden.

Datenschutzerklärung anpassen

Wenn du Google Analytics auf deiner Website verwendest, dann musst du zwingend in deiner Datenschutzerklärung darauf hinweisen. Auch die Nutzung von Borlabs Cookie (oder das Plugin, das du verwenden magst) musst du im Rahmen deiner Datenschutzerklärung angeben.

 

Sei immer transparent deinen Website-Besuchern gegenüber. Sie haben es verdient, dass du ordnungsgemäß und auch rücksichtsvoll mit ihren Daten umgehst. Auch beim Tracking der Daten, Zahlen und Fakten auf deiner Seite.

Ich bin Conny, die Inhaberin der Sichtbarkeitswerkstatt und seit vielen Jahren begeisterte Bloggerin. Durch das Bloggen wuchsen die Wurzeln für meine Arbeit als Webdesignerin. Qualität und die Liebe zum Detail sind mir schon immer sehr wichtig. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen dabei, online sichtbar zu werden und dadurch leichter neue Kunden*innen zu gewinnen.

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