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Du möchtest mit deiner eigenen Website durchstarten. Nun fragst du dich, welcher Webhoster für dich geeignet ist. Ich gebe dir im Beitrag Tipps, wie du den passenden Webhoster für deine Homepage findest.

Als Unternehmer*in ist es heute sehr empfehlenswert, sich auch auf einer eigenen Website zu präsentieren. Das gilt für große Unternehmen, aber auch für Einzelunternehmer*innen und lokale Ladengeschäfte, das Handwerk und die Gastronomie. Auf das Marketinginstrument Homepage sollte man auf jeden Fall Wert legen.

Wenn du dich dazu entschieden hast, dir deine eigene Webpräsenz erstellen zu lassen, kommt auch die Frage nach dem idealen Webhoster auf. Er stellt das Webspace bereit und verbindet den Server mit dem World Wide Web, damit deine Kunden*innen auch auf deine Website zugreifen können. Deine professionelle Website braucht also einen Webhoster, damit deine Dateien, deine Texte und deine Fotos sicher auf einer Datenbank gespeichert werden können.

Die Auswahl an Webhostern ist mittlerweile riesig und es gibt einiges, worauf du bei der Wahl des richtigen Hosting-Anbieters für deine Website unbedingt achten solltest.

Warum du bei günstigen Webhostern vorsichtig sein solltest

In meiner täglichen Arbeit als Webdesignerin erlebe ich es oft, dass Kunden*innen sich im Vorfeld schon eine Domain bei einem Webhoster haben sichern lassen. Das macht es mir natürlich einfacher, schnell mit dem neuen Projekt starten zu können. Aber ist die Wahl des Hosting-Anbieters auch die richtige gewesen?

Wir lassen uns bei so vielen Dingen im Leben gerne von der Werbung beeinflussen. Und so geht es vielen auch bei der Wahl des Webhosters. Der Hosting-Anbieter mag dir in seiner Werbung vieles versprechen, aber passt genau dieser Hoster auch wirklich zu dem, was du erwartest?

Gerade wenn du neu gegründet hast, möchtest du gerne die Kosten so gering wie möglich halten. Das ist natürlich verständlich. Bei deinem Webhosting solltest du aber lieber ein paar Euro mehr ausgeben, damit du auch echte Leistung bekommst.

Die günstigen Anbieter bezeichnet man gerne auch als Massenanbieter, denn irgendwo muss der günstige Preis schließlich herkommen. Bei diesen Webhostern gilt jedoch große Vorsicht. Sie versprechen dir einen super Platz in der ersten Reihe. In Wirklichkeit liegt deine Domain aber wie eine Ölsardine in der Büchse neben unzähligen anderen Domains. Das bedeutet, dass du dir die Festplatte mit tausenden von anderen Kunden teilen musst, was sich wiederum auf deine Performance – also zum Beispiel die Ladezeiten deiner Seite – auswirken kann.

Doch damit nicht genug. Wenn es besonders schlecht läuft, dann sind deine unmittelbaren Domain-Nachbarn nicht gerade die Besten. Sie haben unter Umständen unseriöse und dubiose Angebote. Das kann zur Folge haben, dass deine zugehörige IP-Adresse des Hosting-Pakets mal schnell auf einer schwarzen Liste landet und deine Website ebenfalls als unseriös deklariert wird. Und das will schließlich niemand von uns.

Auch die technische Einrichtung deiner Website kann bei einem günstigen Webhoster mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden sein.

Der Support lässt oft zu wünschen übrig und vor 9 Uhr am Morgen bekommst du niemanden ans Telefon. Das behindert dich und deinen Webdesigner oder deine Webdesignerin in einer schnellen Umsetzung deiner Website.

So findest du den richtigen Webhoster für deine Webpräsenz

Der richtige Webhoster für deine Homepage zeichnet sich nicht dadurch aus, das er täglich große Werbeanzeigen schaltet. Diese Ausgaben sind besser aufgehoben, wenn er dir als Unternehmer*in einen größeren Mehrwert bietet – beispielsweise beim Support.

Guter Service muss nicht teuer sein: Es gibt Webhoster, die für unter zehn Euro pro Monat all die wichtigen Leistungen und den Service erfüllen, die ich dir im Beitrag zusammengestellt habe.

Wichtig ist, dass dir ein top Support zur Verfügung steht, der möglichst sogar rund um die Uhr für dich da ist. Stell dir vor, deine Website hat ausgerecht an einem Samstagabend ein Problem, du möchtest aber unbedingt deine neuen Blogbeiträge planen? Oder die neuen Produkte sollen am Montagmorgen online gehen. Was machst du, wenn dein Hoster keinen Wochenend-Support anbietet?

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Der Standort des Servers sollte unbedingt in Deutschland sein
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Deine Domain gehört dir! (Das sehen manche Hosting-Anbieter leider anders. Sie registrieren deine Domain auf ihren Namen, was bei einem Hosting-Wechsel schlecht ausgehen kann)
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Achte auf einen guten Support – am besten ist ein 24 Stunden Support der auch am Wochenende erreichbar ist
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Der Support sollte im Hosting-Preis enthalten sein
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Welche Zusatzleistungen werden außerdem angeboten
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Auch wenn du erstmal klein starten willst: Achte darauf, dass du deinen Vertrag jederzeit an deine wachsenden Anforderungen anpassen und den Tarif wechseln kannst
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Du hast genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung
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Du solltest keine unnötig langen Kündigungsfristen haben (falls du deine Website aus irgendwelchen Gründen abmelden musst)
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Schau dir Statistiken über den Hosting-Anbieter an: Welche Ausfallzeiten sind beispielsweise zu verzeichnen?

Wenn du auf diese wichtigen Tipps achtest, dann bist du auf der sicheren Seite und der Gestaltung deiner Website steht nichts mehr im Wege. Wenn du noch immer unsicher bist oder weitere Fragen zum Thema “Wie finde ich den richtigen Webhoster” hast, dann sprich mich gerne an. Ich berate dich bei der Wahl deines perfekten Webhosting-Anbieters, mit dem du auf Dauer gut zusammenarbeiten kannst.

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