So gehst du entspannt an deinen Corporate Blog

19 Mrz; 2021 | Bloggen, Corporate Blog, Tipps

Foto: unsplash |Emma Dau

Beiträge für deinen Corporate Blog schreiben: Mit meinen Tipps und der richtigen Struktur fällt es dir in Zukunft ganz leicht.

Du willst einen Corporate Blog eröffnen oder bist sogar schon fleißig dabei, Beiträge dafür zu schreiben? Das finde ich wirklich klasse. Der Weg zu meinem heutigen Business als Webdesignerin und Blogger Coach führte über meine eigene Leidenschaft zum Bloggen.

Ein Corporate Blog ist eine gute Möglichkeit, wenn du aus deiner statischen Website eine dynamische Seite machen willst. Denn Google liebt Webseiten, auf denen sich etwas bewegt. Das erreichst du ganz einfach mit einem integrierten Blog.

Ich blogge schon seit vielen Jahren und möchte dir gerne meine Tipps mit auf den Weg geben, wie du strukturiert und mit Leichtigkeit die Beiträge für deinen Corporate Blog planen kannst. Denn ohne Konzept und Struktur wirst du schnell einen munteren Bauchladen mit dir herumtragen.

Auch wenn das Bloggen aus dem Bauch heraus kommen sollte: Mit einem gut durchdachten Konzept hast du es viel leichter und du sparst dir einigen Stress.

Arbeite mit einem Kalender speziell für deinen Corporate Blog

Lege dir am besten einen extra Kalender zu, den du nur für die Planung deiner Beiträge nutzt. Du kannst gerne mit einem Online Kalender arbeiten oder – wie ich das mache – mit Stift und Zettel. Bei mir fließen die Gedanken besser, wenn ich das schwarz auf weiß vor mir liegen habe.

Ich habe mir einen Pareto-Planer mit integriertem Kalender zugelegt, den ich ausschließlich für die Planung der Beiträge in meinem Corporate Blog und die Mehrfachverwertung in den Sozialen Netzwerken nutze. Zum Thema Mehrfachverwertung erzähle ich dir weiter unten im Beitrag mehr. Ich trage mir Woche für Woche meine Gedanken zu thematisch wertvollen Beiträgen ein und vergesse dadurch keine meiner spontanen Ideen. Denn nicht jede Idee passt unmittelbar zu meinem Wochenthema. Dafür aber vielleicht in eine der nächsten Wochen.

Damit du versuchen kannst, ob du mit einem Kalender gut zurecht kommst, habe dir einen Wochenplaner erstellt, der meinem Kalender sehr ähnlich ist. Lade in dir gerne kostenlos herunter, drucke ihn aus und hänge ihn an deine Pinnwand.

Schreibe die Beiträge in deinem Corporate Blog für deine Zielgruppe

Es ist wichtig, dass du deine Zielgruppe kennst – denn nur so kannst du die richtigen Themen und auch die passende Ansprache für deine Beiträge wählen.

Ein Beispiel: Du bist Ernährungsberaterin und deine Zielgruppe ist zwischen 25-45 Jahre alt. Diese Menschen interessieren sich für eine bewusste und gesunde Ernährung. Auf deiner Website verwendest du die lockere Du-Form. Du kannst auf deinem Blog also ebenfalls locker schreiben und deine Leserinnen und Leser direkt ansprechen. Gebe Tipps zur gesunden Ernährung, vielleicht magst du sogar Rezepte veröffentlichen. Schreibe über Erfahrungen, die du mit deinen Kundinnen und Kunden machst und darüber, wie du sie dabei unterstützt, eine gesunde Ernährungsweise in ihren Alltag zu integrieren.

Ein anderes Beispiel: Du bist im B2B-Bereich (also im Business to Business) unterwegs. Als Coach für Führungskräfte sprichst du deine Kundinnen und Kunden auf der Website in der Sie-Form an. Behalte das auch auf deinem Corporate Blog bei. Je nach Kundenstruktur darfst du natürlich dennoch etwas lockerer schreiben, denn das ist auch in der Sie-Form möglich. Aber schaue dir vorher “die Sprache” deiner Zielgruppe an. Schreibe über relevante Themen, für die sich Menschen in  Führungspositionen interessieren. Vielleicht hast du eine spezielle Art für dein Coaching entwickelt. Teile es mit, schreibe darüber.

Themenfelder zu finden ist recht einfach: Befrage Google, wonach deine Zielgruppe sucht. Lese, worüber andere aus deinem Fachbereich schreiben. Folge ihnen in deinen Sozialen Netzwerken und schon findest du es heraus.

Nutze deine Kernkompetenzen und dein Fachwissen für deinen Corporate Blog

Überlege dir genau, welche Kernkompetenzen du mitbringst und auf welches Fachwissen du zurückgreifen kannst. Bleibe bei deinen Themen, deinen Erfahrungen und deinem Wissen. Und das sollte gefestigt sein.

Je nach Branche hast du sicherlich so einiges an Fachausdrücken parat. Vorsicht: Kennen deine Leserinnen und Leser sich in deiner Fachwelt aus und können dir folgen? Wenn nicht, dann verwende keine Fachbegriffe. Umschreibe sie gut verständlich. Auch das zeichnet dich aus.

Auch hierbei ist wieder deine Zielgruppe wichtig. Schreibe für sie. Verwende ihre Sprache und hole sie da ab, wo sie selbst stehen. Überfordere sie nicht. Sie werden es dir danken.

Mehrfachverwertung: So bekommst du mehr Reichweite für deinen Blog

Weiter oben habe ich kurz von der Mehrfachverwertung deiner Corporate Blog Beiträge gesprochen. Dieses Wort finde ich etwas unglücklich gewählt, denn es klingt in diesem Zusammenhang nach Copy & Paste. Dennoch nennt man es so. Und es trifft den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf: Die mehrfache Verwertung deiner Beiträge.

Wie funktioniert die Mehrfachverwertung der Beiträge aus deinem Corporate Blog? Nehmen wir einmal das Beispiel von meinem Beitrag, den du gerade liest. Er besteht aus einzelnen Unterüberschriften. Diese sind sinnvoll und geben meinem Beitrag Struktur. Aber mehr noch: Ich habe meinen Beitrag dadurch in einzelne Abschnitte unterteilt und jeder Abschnitt kann auch für sich stehen.

Wenn du diese Struktur in deinen eigenen Beiträgen richtig umsetzt, hast du es sehr leicht. Jeden dieser Abschnitte kannst du als einzelnen Post für deine Sozialen Netzwerke nutzen. Schreibe den Text eventuell etwas um und passe ihn an deine Social Media Kanäle an.

Je nach Länge deines Blog Beitrags hast du dadurch schon für jeden Tag in der Woche einen Social Media Post. Ist das nicht großartig? Da bekommt das Wort Mehrfachverwertung gleich eine ganz andere (positive) Bedeutung.

Arbeite mit einer Themen-Struktur

Ich arbeite hin und wieder gerne mit Themen, die ich ausbauen kann. So steht beispielsweise bei mir gerade der Corporate Blog und auch das Corporate Bloggen im Vordergrund. In meinem Kalender habe ich mir dazu verschiedene Beitragsideen notiert, die ich nach und nach mit Leben fülle. Dadurch bin ich im Flow und kann mich ganz auf dieses Thema konzentrieren.

Sicher gibt es auch in deinem Bereich Themen, die du über mehrere Beiträge für deinen Blog ausweiten kannst.

Mein Tipp: Nehme dein Keyword bzw. dein Hauptthema, das du bearbeiten möchtest und recherchiere, worüber andere dazu schreiben. Dadurch bekommst noch mehr Ideen und die dein Kalender füllt sich schneller als du denkst.

Nehme deine Mitarbeiter*innen für deinen Corporate Blog mit ins Boot

Wenn du ein Unternehmen hast, dann binde deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Schreiben der Beiträge mit ein. Sie haben bestimmt Themen, die ihnen mehr liegen als dir.

Auch hier hilft euch ein Plan: Wer schreibt wann und über was? Wer kann welche Themen bedienen? Wer hat Fachwissen zu welchem Bereich?

In einem gut aufgestellten Blog wie beispielsweise bei WordPress kannst du mehrere Autoren anlegen. Jeder bekommt seinen eigenen Bereich und wird als Autor oberhalb des Beitrags angezeigt. In der Autorenbox kann sich jeder von euch vorstellen und die Leserin oder der Leser der Beiträge weiß genau, wer da schreibt.

Corporate Bloggen: Die richtige Struktur schafft Leichtigkeit

Mit der richtigen Struktur und Planung ist ein Corporate Blog wirklich leicht zu bedienen. Ein Kalender unterstützt dich bei der Planung deiner Beiträge. Die einzelnen Abschnitte aus deinen Beiträgen kannst du ganz einfach als Posts für deine Social Media Kanäle verwenden. Denke immer an die Zielgruppen die du mit deinen Beiträgen ansprechen willst.

Schreibe über deine Kernkompetenzen und dein Fachwissen – aber vermeide bitte Fach-Chinesisch. Versuche es mal mit Themenwochen bzw. Themenmonaten. Das erleichtert dir das Schreiben zusätzlich. Und wenn du deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Autoren mit ins Boot holst, dann kannst du Beiträge sogar abgeben.

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