Foto: unsplash | Josh Rose

So baust du dir als Unternehmerin und Soloselbstständige einen erfolgreichen Instagram Account auf und ziehst die richtigen Follower an.

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Wer heute als Unternehmerin nicht in den Sozialen Netzwerken vertreten ist, der existiert in der Außenwahrnehmung nicht.

Facebook hat in meinen Augen in den letzten Jahren ziemlich nachgelassen. Unternehmerprofile funktionieren nur noch, wenn man regelmäßig in Werbeanzeigen investiert, der Algorithmus ist und bleibt ein Brief mit sieben Siegeln.

Instagram ist da wesentlich dankbarer. Wenn du diese Plattform richtig für dich nutzt, macht sie richtig viel Spaß und du wirst schnell Erfolge für dich und dein Business erkennen. Ich generiere mittlerweile viele Aufträge über Instagram.

Instagram: schon lange kein reines Bilderportal mehr

In den Anfängen war Instagram ein reines Bilderportal. Über schöne Bilder konnte man in kurzer Zeit eine große Fangemeinde für sich gewinnen. Aber das ist längst überholt.

Schon lange ernährt sich Instagram nicht mehr (nur) von coolen Fotos. Instagram lebt von den Geschichten, also der Storytelling, die hinter diesen Fotos stecken. Also von den Unternehmensgeschichten. Denn als Unternehmerin kannst du deinen Instagram Account wunderbar dafür nutzen, um dich und deine Werte mit der Welt zu teilen. Und hin und wieder eben auch deine Angebote – dazu mehr in meinem Beitrag.

Die Anzahl der monatlich aktiven Instagram Nutzern liegt bei 1.000 Millionen, bei den Instagram Storys sind es 500 Millionen. (Quelle: Statista.com). Instagram ist also die perfekte Plattform, die du unbedingt auch als Unternehmerin für dich nutzen solltest.

Was du dabei allerdings nicht vergessen solltest: Dein Zuhause ist deine Website und deine Schaltzentrale. Denn die Algorithmen der Sozialen Netzwerke sind nicht immer unser bester Freund.

So nutzt du Instagram für dein Business

Wenn du als Unternehmerin die Plattform Instagram zielführend nutzen willst, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Aber keine Angst: Je lockerer du damit umgehst, umso leichter nimmst du Fahrt auf und gewinnst neue Follower.

Geduld ist auch bei Instagram ein wichtiges Thema. Du wirst nicht gleich in den ersten Woche hunderte von Followern für dich gewinnen. Es braucht Zeit und wertvolle Beiträge. Und nicht jeder, der dir folgt, wird ständig deine Posts liken und kommentieren. Es sind oftmals diejenigen, die nie groß in Erscheinung treten, die auf dich zukommen und mit dir zusammenarbeiten wollen.

Dein Profil auf Instagram einrichten

Der erste Schritt ist zunächst einmal, dass du dir einen Account bei Instagram einrichtest – klar. Hier werden die üblichen Sachen abgefragt, die du von anderen Sozialen Netzwerken bestimmt auch schon kennst.

Wichtig zu wissen: Instagram bietet beim Einrichten des eigenen Profils nicht viel Platz an und wir müssen uns auf das absolut Nötigste beschränken. Ich habe die einzelnen Punkte einmal für dich zusammengestellt.

Dein Profilbild für Instagram

Wenn du ein kleines Unternehmen hast oder als Soloselbstständige einen Instagram Account eröffnest, dann verwende als Profilbild ein Foto von dir. Am besten eins, auf dem man dich auch gut erkennen kann. Das schafft auf jeden Fall die erste Vertrauensbasis und man weiß sofort, wer einem gegenübersteht.

Bei größeren Unternehmen findet man an dieser Stelle meistens das Firmenlogo. Wenn du das auch für dich nutzen willst, dann ist es wichtig, auf die richtige Größe deines Logos zu achten. Vielleicht hast du eine Wort-Bild-Marke. Dann kannst du zum Beispiel die Bildmarke für sich sprechen lassen und nur die einsetzen.

Ich nutze ein reines Wortlogo. Durch den langen Namen Sichtbarkeitswerkstatt ist mein Logo ungeeignet für das Profilbild auf Instagram. Es wäre so klein, dass man es nicht mehr lesen könnte.

Deine Instagram Biografie

Hier hast du genau 150 Zeichen, um dich und dein Unternehmen zu beschreiben. Es ist also wichtig, dass du dir Mühe gibst, hierfür die passenden Worte zu finden. Der Besucher deines Profils muss auf den ersten Blick erkennen können, was du anbietest.

Schreibe bitte nicht: „Ich bin Lisa Müller, 38 Jahre alt und wohne in Timbuktu. Ich habe einen Hund und zwei Katzen. Am liebsten bin ich in der Natur unterwegs“.

Beschreibe genau, was du mit deinem Business anbietest. Und das eben in 150 Zeichen verpackt – inklusive Icons.

Den Link im Profil sinnvoll nutzen

Auch hier ärgert uns Instagram ein wenig und setzt auf Sparsamkeit. Du hast in deinem Profil nur eine Möglichkeit, einen Link einzusetzen. Und den gilt es zu nutzen.

Achtung: Wenn du ein Unternehmensprofil auf Instagram anlegst, bist du dazu verpflichtet, hier den Link zu deinem Impressum einzusetzen. Und schon ist der einzige Platz weg.

Viele User nutzen diesen Platz und verwenden Linktree für ihre Linkliste, also ihre Linksammlung. Linktree ist jedoch nicht datenschutzkonform und ich rate dir dringend davon ab. Mehr dazu kannst du in meinem Beitrag darüber nachlesen.

Die wesentlich bessere Alternative ist eine Unterseite als Linkliste, die auf deiner Website liegt. Hier kannst du alle verpflichtenden Links, aber auch deine ganz persönlichen einsetzen. Zum Beispiel auch einen Link zu deinem Blog oder zu aktuellen Angeboten.

Deine Fotos für Instagram

Visuelle Eindrücke sind auf Instagram das A und O – daran hat sich nichts geändert in den letzten Jahren. Achte also unbedingt auf die Qualität, wenn du eigene Fotos verwendest.

Verwendest du Bilder aus Stockmedien solltest du unbedingt die Bildquelle mit angeben, um einer Abmahnung entgegenzuwirken. Am einfachsten ist es, wenn du innerhalb deines Textes die Bildquelle angibst: Entweder direkt als ersten Satz oder ganz am Ende deines Beitrags.

Eigene Grafiken für Instagram erstellen: zum Beispiel mit Canva

Super beliebt auf Instagram sind Grafiken. Am einfachsten erstellst du sie mit dem Tool Canva. Hier kannst du dich richtig austoben und mit Canva ist auch in der kostenfreien Version schon sehr viel möglich.

Du findest auf Canva bereits die richtigen Größen für deine Posts oder auch deine Storys. Wenn du selbst weniger kreativ bist, dann verwende die fertigen Vorlagen, die Canva dir zur Verfügung stellt. Probiere es einfach mal aus und lasse dich von anderen Accounts inspirieren.

Wichtig ist hierbei auch, dass du dein Corporate Design in deinen Vorlagen einbindest. Das sorgt für deinen hohen Wiedererkennungswert.

Werbung auf Instagram

Wenn du auf deinem Instagram Account Produkte bewirbst, die nicht aus deinem eigenen Unternehmen stammen, dann denke daran: Das ist Produktwerbung, die du kennzeichnen musst. 

Am besten schreibst du direkt am Anfang deines Posts sowas wie „Beitrag enthält Produktwerbung“ oder „unbezahlte Werbung“ oder auch „bezahlte Produktwerbung“. Das ist wirklich wichtig, wenn du keine Abmahnung dafür bekommen willst.

Nutze Instagram bitte nicht als dauerhafte Werbeveranstaltung

Natürlich darfst du auf Instagram auf deine Angebote hinweisen – schließlich willst du ja auch was verkaufen und eigenes Marketing ist wichtig. Nutze Instagram aber bitte nicht als reine Werbeveranstaltung, denn hier geht es eher um deine Werte und deine Persönlichkeit.

Verpacke deine Angebote angemessen in deinen Posts, aber nutze nicht jeden Beitrag, um mit dem Satz „jetzt kaufen“ zu enden.

Interaktion mit anderen Instagrammern

Instagram ist ideal, um dich mit deiner Zielgruppe zu vernetzen. Nimm dir die Zeit und schau mal, was deine Zielgruppe postet. Interagiere mit ihnen, vernetze dich und setze Kommentare unter deren Posts.

Mein Tipp: Überfalle einen neuen Follower nicht mit einer minutenlangen Sprach- oder Textnachricht, in der du verkündest, was du tolles für ihn im Angebot hast. Die meisten fühlen sich bedrängt. Wenn ich solche Nachrichten bekomme, drücke ich in der Regel sofort wieder auf entfolgen.

Instagram lebt von Hashtags

Oft sehe ich Beiträge auf Instagram ohne einen einzigen Hashtag (#). Instagram lebt jedoch von diesen Hashtags. Es sei denn, nur deine direkten Follower sollen deine Posts sehen. Aber davon gehe ich nicht aus, wenn du als Unternehmerin Instagram richtig nutzen willst.

Hast du einen Post geschrieben, dann gebe am Ende des Textes die Raute ein (#). Suche dir die richtigen Begriffe (Hashtags), die zu deinem Post passen. Nur so werden deine Instagram Posts auch verbreitet und von deiner Zielgruppe gefunden.

Schau am besten einmal nach, welche Hashtags deine Mitbewerber verwenden. Verwende die Hashtags, die nicht überladen sind. Sonst gehen deine Posts im Meer der anderen Posts unter.

Mein Tipp: Lege dir eine Hashtag-Liste auf deinem Handy an. So geht dir kein wichtiger Hashtag verloren und je nach Post kannst du die Hashtags einfach per copy & paste darunter einsetzen.

 

Instagram ist wirklich eine schöne Plattform, die du als Unternehmerin für dich nutzen solltest. Das Einrichten ist leicht, und mit meinen Tipps wirst du schnell neue Follower finden. Wenn du nicht so fit bist im Erstellen von Grafiken, dann findest du auf Canva eine Menge fertige Vorlagen, die du immer wieder verwenden kannst. Und wenn du magst, dann lass dir einfach von einer Grafikerin ein paar eigene Vorlagen erstellen, die genau zu deinem Corporate Design passen.

Ich bin Conny, die Inhaberin der Sichtbarkeitswerkstatt. Meine Begeisterung fürs Bloggen waren die Wurzeln für meine Arbeit als Webdesignerin. Ich unterstütze selbstständige Frauen und Gründerinnen dabei, online sichtbar zu werden und dadurch leichter neue Kunden*innen zu gewinnen.

Sichere dir meine wertvollen gratis Tipps und trage dich in meinen Newsletter ein.

Mit deinem Klick auf den Button wirst du zum Anmeldeformular bei Sendinblue weitergeleitet.

Wobei kann ich dich unterstützen?

Z

Positionierung & Personal Branding

In meiner Ideen-Werkstatt zünden wir deine starke Personenmarke. Von der ersten Idee bis zum fertigen Konzept.

Z

Wordpress Webdesign

Technisch einwandfreie, strukturierte Website im Responsive Design, die mit deinen Ansprüchen wächst.

Z

Ideen-Zündstunde

Eigene Ideen voranbringen: Wir sprechen über deine Business-Idee und das Fundament für deine Selbstständigkeit.

Z

1:1 Coaching Corporate Bloggen

Du lernst, wie du mit Leichtigkeit wirkungsvolle Blog-Beiträge schreibst und dein Google-Ranking verbesserst.

Z

Blogger-Guide

43 Seiten geballtes Wissen: Wie du wirkungsvolle Beiträge schreibst und dein Google-Ranking nach vorne bringst.

Weitere spannende Beiträge aus meinem Blog

Unsere Zusammenarbeit bei der Erstellung deiner Website

Du hättest gerne eine Website und möchtest mehr über unsere Zusammenarbeit wissen? Dann gebe ich dir heute mal einen kurzen Einblick.

HTTPS und SSL – warum deine Website verschlüsselt sein muss

HTTPS und SSL sind längst technischer Standard ist und das Fehlen von SSL wird sowohl von Suchmaschinen als auch von Browsern abgestraft.

Was musst du beachten, wenn du Cookies auf deiner Website einsetzt

Zur Umsetzung der Cookie-Hinweise und -Einwilligungen gibt es einige Tools auf dem Markt. Manche regeln dies DSGVO-konform, andere leider nicht.

Professionelle Fotos: Nutze die Bildsprache auf deiner Website

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“. Nutze die Macht der Bildsprache auf deiner Website und überzeuge deine Kunden:innen mit professionellen Fotos.

Tipps: Zusammenarbeit mit einem Webdesigner

Als Webdesigner hat man kein Alleinstellungsmerkmal. Worauf solltest du achten, damit die Zusammenarbeit wirklich gelingt und du dich gut aufgehoben fühlst.

Sichtbarkeitswerkstatt Idstein

Pin It on Pinterest